Aufwärmen im Training
Ziel und Grundsätze des Aufwärmens:
Physisches und psychisches Vorbereiten/Einstimmen der Spieler auf die Trainingseinheit. Dazu gehören auch motivierende Trainingsformen. Das Aufwärmen sollte inhaltlich zum Hauptteil hinleiten, d.h. die technischen und taktischen Inhalte des Trainings mindestens andeuten.(siehe auch: Aufbau einer Trainingseinheit)
    Fußball wird auch nie ohne Ball gespielt.
Das Aufwärmen gliedert sich in drei Phasen:
1. Tonisieren der Bauch- und Rückenmuskulatur:
    Durch leichte Übungen (12-15 Crunches und 12-15 Sekunden
    Rückenübungen, je 2 Sätze) die Rumpfmuskulatur
leicht aufwärmen.
    Sie ist das zentrale Stützkorsett des Körpers und wird bei beinahe
    allen Bewegungen
beansprucht. Bei Kälte/Nässe kann das Tonisieren
    bereits vor dem Training in der Umkleidekabine stattfinden.
2. Leichte Übungen mit Ball:
    Einlaufen mit Ball, Finten, Slalom, leichte Flugbälle, Doppelpass,
    einfache Übungsformen. In dieser Phase agieren die Spieler am
    besten alleine/in kleinen Gruppen. Diese Phase eignet sich wegen der
    relativ hohen Wiederholungszahlen
sehr gut, um Techniken zu vertiefen
    und neue Techniken zu erlernen.
3. Steigerung von Intensität und Tempo durch Spielformen:
   
1:1-Situationen/3:1/5:2/Passspiel/Handball-Kopfball.
    Wichtig: Erste Zweikämpfe in dieser Phase, da die Spieler erst jetzt
    warm genug sind (Verletzungsrisiko gering). Ein klarer Bezug zum
    Schwerpunkt des Hauptteils sollte deutlich werden.
Anmerkung zum Dehnen der Muskulatur:
    Spannung aus dem Muskel genommen wird. Dadurch verringern sich
    Leistungsfähigkeit und Schnelligkeit.
    von Dehnübungen (wohlgemerkt vor der Belastung) zur
    Verletzungsprophylaxe nachweisen.
    Spiel zu dehnen.
    Verkürzung der Muskulatur, die wiederum das Verletzungsrisiko
    erhöht, vorgebeugt werden kann.
    werden (psychologischer Aspekt). Man sollte aber darauf achten,
    dass nur kurz und dynamisch (=federnd) gedehnt wird.

