Trainingsvorbereitung
Zur Trainingsvorbereitung im Fußball (der Vorbereitung einer einzelnen Trainingseinheit) gehören die Auswahl des Schwerpunktes, die Auswahl der Übungs-und Spielformen und die zeitliche Strukturierung.Typischer Aufbau einer Trainingseinheit im Fußball:
| 1. Teil: Aufwärmen [Dauer: 20-30 Minuten] | ||
| Ziel: Geistige und körperliche Vorbereitung auf die nachfolgende Belastung im Hauptteil des Trainings. Aktivierung von Kreislauf, Muskulatur, Gehirn. | ||
| I | II | III |
| Tonisieren von Bauch- und Rückenmuskulatur [Dauer: 2-4 Minuten] |
Einlaufen mit Ball; keine Spielformen in dieser Phase des Aufwärmens (wg. Verletzungsgefahr). Technikschule (niedrige Intensität/
hohe Wiederholungszahlen. [Dauer: 4-10 Minuten] |
Kleine, motivierende Spielformen möglich (5:2/6:3, Handball-Kopfball etc.) [Dauer: 10-20 Minuten] |
| 2. Teil: Hauptteil [Dauer: 60-90 Minuten] | ||
| I | II | III |
| Trainingsinhalte, die hohe Konzentration erfordern: Schnelligkeit, Schnellkraft, neue Techniken Erklären und Einführen neuer taktischer Verhaltensmuster |
Übungs-und Spielformen zum Thema der Einheit (konditionelle Belastung sollte gegeben sein, Stichwort "angemessener Trainingsreiz") |
Spielformen mit hohem Zeit- und Gegnerdruck.
Positionsspezifische Aufstellung. Tempo u.U. höher als im eigentlichen
Wettspiel. Kurze, intensive Spielsequenzen. In dieser Phase Schnelligkeits- ausdauer, Kraftausdauer, Grundlagenausdauer |
| 3. Teil: Regenerationsphase [Dauer: je nach Art der Regeneration] | ||
| Ziel: Einleiten des Regenerationsprozesses | ||
| Auslaufen (mindestens 20 Minuten, sonst findet keine Regeneration statt) Schwimmen oder Radfahren, Massagen Intensives/längeres Dehnen, um eine Verkürzung der Muskulatur zu verhindern Richtige Ernährung (Körper mit ausreichend Energie versorgen) |
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Anmerkung:
Die Übergänge zwischen den einzelnen Trainingsphasen/-teilen sind meistens fließend (vor allem im Hauptteil). Bei den Zeitangaben handelt
es sich lediglich um grobe Richtwerte. Es kann also auch durchaus angebracht sein, einen Trainingsteil abzubrechen, wenn er nicht
funktioniert bzw. länger laufen zu lassen, wenn er besonders gut klappt oder den Spielern Spaß macht (Motivationsaspekt).

